Der Jahresabschluss

Der Jahresabschluss ist ein Meilenstein im Geschäftsjahr. Dabei werden Buchführung und Inventar zusammengefasst und daraus die Gewinne und Verluste des Unternehmens errechnet. Der Jahresabschluss dient nicht nur als Basis für Ihre Steuererklärung. Die gewonnenen Daten können auch wichtige Informationen für Ihr Unternehmen liefern. Außerdem bilden die Zahlen eine Entscheidungsgrundlage, sobald es um die Vergabe von Bank-Krediten oder die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen geht.

Voraussetzungen für den Jahresabschluss

Laut Handelsgesetzbuch sind alle Kaufleute dazu verpflichtet, einen Jahresabschluss zu erstellen. Für Einzelkaufleute, Freiberufler und Kleinunternehmen gibt es gewisse Ausnahmeregelungen. Welches die richtige Handlungsstrategie für Ihr Unternehmen ist, welche Bilanz erstellt werden muss, dazu berät Sie die Kanzlei LÜCKE UND LÜCKE individuell und steht Ihnen mit jahrelanger Erfahrung und Expertenwissen zur Seite. Auch die Übermittlung der relevanten Daten an das Finanzamt sowie eine verständliche Aufbereitung der Daten gehören zu den Kernaufgaben der Kanzlei LÜCKE UND LÜCKE in Uelzen und Salzwedel.

Eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Jahresabschluss ist gute Vorbereitung. Eine strukturierte und an den Jahresabschluss angepasste Buchhaltung erleichtert die Erstellung. Das senkt nicht nur die Kosten, es beschleunigt auch den Prozess und kann Fehler verhindern.

Digitale Buchführung und Steuererklärung

Immer wichtiger bei diesen Tätigkeiten ist der Schritt zur Digitalisierung. Mit diesem Thema muss sich jeder Steuerpflichtiger immer intensiver beschäftigen. Wir von LÜCKE UND LÜCKE haben den Weg der Digitalisierung mit unserem Systempartner DATEV eG aufgegriffen und begleiten unsere Mandanten bei der Umsetzung. Hier beraten wir jeden Mandanten persönlich und individuell, wie die Buchführung, der Lohn und die Steuererklärung in der Zukunft digital umgesetzt werden. Gemeinsam mit den Anwendungen unseres Systempartners DATEV erreichen wir so die notwendige Effizienz im täglichen miteinander. Gerne erfahren Sie mehr über dieses Thema auf den folgenden Seiten:

 

Bilanz oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung?

Freiwillig eine Bilanz erstellen darf jeder, einige Unternehmer sind jedoch dazu verpflichtet. Spätestens in der Gründungsphase stellt sich für einen Unternehmer die Frage, ob er bilanzieren muss oder ob eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) für die Gewinnermittlung ausreicht.

So unterscheidet sich die Rechnung „Einnahmen versus Ausgaben“ vom „Betriebsvermögenvergleich“: Wer eine EÜR erstellt, muss einfach nur seine Betriebsausgaben von den Betriebseinnahmen abziehen. Die sich daraus ergebene Differenz ist der Gewinn. Einen Aufschluss über die tatsächliche Vermögenslage gibt die EÜR naturgemäß aber nicht.

Ein detailliertes Bild vermittelt jedoch die Bilanz, die gemeinsam mit der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) den Jahresabschluss bildet. Eine Bilanz hält eine Übersicht über das vorhandene Vermögen an einem bestimmten Stichtag fest. Die Bilanz zeigt, wie vorhandenes Vermögen eingesetzt wird: Anlagevermögen und Umlaufvermögen, also die so genannten Aktiva, und die Passiva, die Aufstellung über die Finanzierung des vorhandenen Vermögens. Außerdem, ob es sich um Eigenkapital (z.B. Jahresüberschuss oder Gewinnrücklagen) oder um Fremdkapital handelt (wie zum Beispiel Bankkredite). In der Bilanz nicht ersichtlich sind die stillen Reserven, die beispielsweise dann entstehen, wenn der Wert eines Wirtschaftsgut den buchhalterischen Wert übersteigt – ein gutes Beispiel sind Immobilien, deren Verkehrswert inzwischen höher ist.

Wer muss eine Bilanz erstellen? Wer darf?

Immer bilanzieren müssen der eingetragene Kaufmann, die OHG, die KG, die GmbH und die UG. Gewerbliche Unternehmer, die kein Kaufmann sind, haben grundsätzlich die Wahl zwischen EÜR und der Bilanz. Sobald der Jahresumsatz 500.000 € oder einen Jahresgewinn von über 50.000 € übersteigt, ist ein Unternehmer verpflichtet, eine Bilanz aufzustellen.

Freiberufler hingegen müssen unabhängig von Umsatz und Gewinn immer nur eine EÜR erstellen. Mit der EÜR geht es zwar einfacher, aber die aufwändige Bilanz mit GUV bringt auch Vorteile mit sich. Die Darlegung der Vermögenssituation vermittelt ein umfassendes wirtschaftliches Bild des Unternehmens und damit bessere Steuerungsmöglichkeiten und Verhandlungspositionen Banken gegenüber.

Vorteile der Bilanz

Die Bilanz hat deutliche Vorteile gegenüber der EÜR, ist aber trotzdem nicht immer die bessere Wahl. Es kommt auf die Gesamtumstände an. Kleine Unternehmen ohne umfangreiches Anlage- und Umlaufvermögen profitieren von der EÜR als einfache und kostengünstige Variante zur Gewinnermittlung. Je größer und komplexer ein Unternehmen, desto nützlicher ist auf lange Sicht die Bilanz.

Welche Kosten sind im vergangenen Geschäftsjahr angefallen, welche Erträge werden verzeichnet? Die Bilanz ist nicht nur ein Jahresergebnis, sie bildet eine gute Übersicht über Ihren Besitz, Ihre Forderungen und Ihre Schulden. Aussagekräftige Unterlagen können im Falle einer Finanzierung sogar das Rating bei den Banken verbessern. Wir von LÜCKE UND LÜCKE beraten Sie im Raum Uelzen und Salzwedel gerne und zeigen Ihnen auf, welchen Weg Sie einschlagen sollten.

Unsere Leistungen:

  • Erstellung von Jahresabschlüssen (Handelsbilanz und Steuerbilanz) unter Berücksichtigung aller handelsrechtlichen Vorschriften
  • Erstellung von Eröffnungs- und Zwischenbilanzen
  • Erstellung von Anhängen gemäß § 284 bis 288 HGB (Handelsgesetzbuch)
  • Elektronische Übermittlung der Bilanz an das Finanzamt (E-Bilanz)
  • Erstellung einer Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR)
  • Veröffentlichung im elektronischen Bundesanzeiger (nur für Kapitalgesellschaften)
  • Vorschläge zur Ergebnisoptimierung
  • Aufbereitung der Zahlen zur Darstellung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage